Denken, Fühlen und Handeln in Beziehung
Focusing beginnt bei der Beziehung zu sich selbst – beim achtsamen Wahrnehmen des eigenen subtilen Erlebens. Wir führen diese Perspektive weiter: in die Beziehung zu anderen Menschen, zu anderen Lebewesen und zur Umwelt. Personzentriertes und experienzielles Denken und Handeln gehören für uns zusammen: wertschätzend, aufmerksam und frei von Konkurrenz.
Das Magazin lädt ein, Gedanken in Bewegung zu bringen. Lesen wird so zum Prozess: Etwas kann sich zeigen, Sprache finden und ein carrying forward ermöglichen.
Ein Magazin für das, was sich im Erleben bewegt – und für Beziehungen, in denen kreativ Neues entstehen kann.
Für wen ist das Magazin?
Das Focusing-Magazin richtet sich an Menschen, die Focusing, personzentrierte Ansätze und lebendige Theorie lebendig gestalten möchten:
- Focusing-Begleiter:innen, Therapeut:innen, Berater:innen, Coaches und Supervisor:innen
- Fachpersonen aus Psychotherapie, Beratung, Pädagogik, Seelsorge und Prozessbegleitung
- Forschende, Lehrende und Studierende mit Interesse an experienziellem und personzentriertem Denken
- Menschen, die Focusing persönlich praktizieren oder einen zugänglichen Einstieg suchen
- Leser:innen, die zwischen wissenschaftlicher Auseinandersetzung, Praxis und künstlerisch-experimentellen Formen wechseln möchten.
Die Texte dürfen unterschiedliche Zugänge haben. Entscheidend ist die Sorgfalt beim Schreiben, die Anschlussfähigkeit und die Frage, was sie im eigenen Erleben, in Beziehungen und in der Welt voranbringen.
Das Profil
Erfahrungsnah und fachlich zugleich
Das Magazin verbindet wissenschaftliche Beiträge mit experimentellen Texten. Es kann informieren, inspirieren, Resonanz auslösen oder als eigenständiges Sprach- und Denk-Kunstwerk gelesen werden.
Beziehung als roter Faden
Im Mittelpunkt steht nicht die isolierte Methode, sondern das Erleben in Beziehung: zu sich selbst, zu anderen Menschen, zur Natur und zur Erde. Focusing wird als offener, lebendiger Prozess sichtbar – nicht als eine starre Abfolge von Schritten.
Ein Heft, das Bestand haben darf
Das Magazin erscheint in Papierform. Der physische Gegenstand gehört zum Konzept: Was in der Hand liegt, tritt in der eigenen physischen Umwelt mit dem Körper in Beziehung. Lesen darf langsamer werden, Spuren hinterlassen und über den Bildschirm hinausreichen.
Sorgfalt vor Taktung
Es gibt keinen festen Erscheinungsrhythmus; ein neues Heft erscheint immer dann, wenn es reif ist.
Die aktuelle Ausgabe: Focusing-Magazin 01/2026
Themen
- Alexander Hildebrandt – „Was heißt eigentlich ‚Focusing‘?“
Ursprung, Geschichte und Bedeutung eines Begriffes. - Malou Jacobs – „Auf der Spur“
Körperwahrnehmung als Fundament personzentrierter Beratung. - Michael Clement – „Zwischen Abstraktion und Erfahrung“
Mit Wut und Angst zum Freiraum in der Theologie. - Karl Lindenbauer – „Beyond Postmodernism“
- Tony Hofmann – „Der Fluss im Stein“
Thinking at the Edge und Künstliche Intelligenz.
Experimentell
- Alfred Rindlisbacher – „Die schlanke Bühne“
Ein Resonanzraum für Prozesse, Begegnung und Transformation.
Tools
- Ariane Wahl – „Re-Connect“
Mit Bildern aus der Natur sich selbst näherkommen.
In Papierform lesen
Das Focusing-Magazin ist als gedrucktes Heft gedacht – zum Aufschlagen, Wiederlesen, Markieren und Weitergeben.